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Fidschi und Katar: Eintrag im Unesco-Weltkulturerbe

Am vergangenen Sonntag ging die 37. Session des Unesco World Heritage Committee zu Ende. Wer und was ist überhaupt die UNESCO-Welterbe und was wurde neu beschlossen.  1972 ratifizierten über 189 Staaten die Welterbekonvention. Ausgezeichnet werden Stätten für ihre Einzigartigkeit, Authentizität  und Integrität.  22 Mitglieder aus verschiedenen

Staaten bilden das Komitee, das die Titel nach Vorschlag der Länder jährlich vergibt. Hier nun eine Übersicht sämtlicher Neuheiten. 

Fünf Orte wurden neu in die Liste der Weltnaturerbestätten aufgenommen:

Das Berggebiet Xinjian Tianshan (China),
der Vulkan Ätna (Italen),
das Biosphärenreservat El Pinacata (Mexiko)
die Altar-Wüste (Mexiko)
das Namib-Dünenmeer (Namibia) und der Tajik National Park (Tadschikistan).

Weiter wurden 14 neue Weltkulturerbestätten in die Unesco-Liste aufgenommen:

Die Walfangstation Red Bay Basque (Kanada)
die Reisterrassen von Honghe Hani (China)
die historischen Monumente von Kaesong (Nordkorea)
die historische Hafenstadt Levuka (Fidschi)
der Bergpark Wilhelmshöhe bei Kassel (Deutschland)
die Hügelbefestigungen von Rajastan (Indien)
der Golestan-Palast (Iran)
die Villen und Gärten der Medici in der Toskana (Italien)
der heilige Berg Fuji (Japan)
das historische Zentrum von Agadez (Niger)
die hölzernen «Tserkvas» der Karpaten (Polen/Ukraine)
die Universität von Coimbra – Alta & Sofia (Portugal)
die archäologischen Stätten von Al Zubarah (Katar)
die altertümliche Stadt von Tauric Chersonese mit ihrer Chora (Ukraine)

Drei bestehende Welterbestätten wurden ausgeweitet:

Die Mount Kenya-Lewa Wildlife Conservancy (Kenia)
die Region Maloti Drakensberg (Lesotho/Südafrika)
die Königlichen Salzminen von Wieliczka und Bochnia (Polen).

Während die Welterbestätte Bam (Iran) von der Liste der bedrohten Weltkulturgüter gestrichen wurde, figurieren sowohl das Atoll East Rennell (Solomonen) als auch sämtliche sechs Unesco-Welterbestätten in Syrien als akut bedroht.
Total figurieren jetzt 981 Stätten in 160 Ländern auf der «World Heritage»-Liste der Unesco. 759 davon sind Weltkulturerbestätten, 193 Weltnaturerbestätten und 29 «gemischte» Stätten. Fidschi und Katar figurieren seit diesem Jahr erstmals auf der Liste der Länder mit geschützten Stätten.

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