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Die in der Südsee liegenden kleinen Inseln in der Nähe der Fidschi Inseln und Neukaledonien bieten vieles für die erfahrenen Taucher.  Der Südpazifik ist wohl einer der schönsten Taucherplätze der Welt; Mit bunten Riffs, glasklarem Wasser in Badwannentemperatur und beeindruckenden Sichtweiten ist dies das reinste Taucherparadies! 

Durch Jean-Michel Cousteau wurde Fidschi zum „Soft Coral Capital of the World“ geadelt und als Beweis unterhält der Sohn der Meeresforscherlegende Jaques-Yves Cousteau auf Vanua Levu ein exklusives Taucherressort gleichen Namens.  Um dieses Prädikat zu toppen, hat man sich auf der Hauptinsel Viti Levu nun einen weiteren Superlativ auf die Fahne geschrieben: „Best Shark Dive in the World“.

 

Die Sensation seit 2004: In der Beqa Lagoon gelang es zusammen mit einheimischen Fischern eine Schutzzone für Haie einzurichten. Taucher können so an der Haifütterung in der 30 Kilometer breiten Lagune teilnehmen und erleben ein wahres Abenteuer. Da die Haipopulationen weltweit dramatisch schrumpfen ist dies ein Kick für alle Taucher. Und mit etwas Glück kann man sogar einen Tigerhai unter den zahlreichen Haien entdecken. Auf Fidschi ist die Schutzzone ein Gewinn für alle Beteiligten  und als Ausgleich erhalten die betroffenen Gemeinden von jedem Taucher, der im Schutzgebiet taucht, knapp zehn Euro.

Über 20 verschiedene Tauchplätze bietet das Rainbow Reef zwischen Vanua Levu und der Blumeninsel Taveuni für jede Erfahrungsstufe. Von Zitronengelb über Apricot und Kirschrot bin hin zu kräftigen Brombeertönen stehen die wundervollen Korallen auf solitären Korallenblöcken. Ein Teilabschnitt des Riffs ist weltweit als „Great White Wall“ bekannt. Die senkrechte Wand ist dicht von zarten Korallengebilden besetzt, die durch den Mangel an Tageslicht wie ein weisser Schleier erscheinen.  Trotzdem ist französisch Polynesien bei den europäischen Tauchern beliebter als Fidschi. Das liegt wohl am Image, Tahiti investiert viel in seine positive Darstellung, auch als Tauchdestination. Von einem Tauchgang in den strömungsreichen Passagen von Fakarava und Rangirora träumt doch jeder Taucher! „ Fidschi dagegen ist das Budgetziel der Region. Nur wegen der langen Anreise wird das Ziel teuer. Gäste, die sich Flüge in die Südsee gönnen, verbringen ihre Ferien lieber luxuriös. 

Auf den Salomonen fühlen sich jene wohl, welche gerne etwas abgeschieden sind und die eigene Ruhe geniessen wollen, denn der drittgrösste Archipel gehört zu den am wenigsten bereisten des gesamten Südpazifikgebietes. Grossfisch und Fischschwärme sind an den Riffs um Uepi reichlich vorhanden, die Artenvielfalt der Fische ist ähnlich hoch wie in Papa-Neuguinea und die zahlreichen grossen Wracks aus dem zweiten Weltkrieg bieten den Tauchern ein einmaliges Taucherlebnis. Die medizinische Versorgung und die touristische Infrastruktur sind jedoch dürftig.

 Eines der grössten frei zugänglichen Wracks der Welt befindet sich in Vanuatu. Ein Riesenspielplatz für Wrackfans: Heute ruht die President Coolidge in zwischen 20 und 80 Metern Tiefe am Riff, nachdem der 200 Meter lange Luxusliner und Truppentransporter 1942 vor der Insel Espiritu Santo auf Mienen lief.

Viel Potenzial erweist auch Neukaledonien, östlich Australiens gelegen und von der grössten Lagune der Welt umgeben. Die Riffe erstrecken sich insgesamt über 1'600 Kilometer mit üppiger Fauna, pelagischem Grossfisch, Höhlen, Steilwänden, Korallengärten und sogar einer guter Infrastruktur für Taucher. Viele Reiseträume scheitern jedoch am relativ hohen Preisniveau. Aber dies ist nicht selten im Südpazifik. Und wer weiss: Läge das Paradies erschwinglich vor der Haustür, wäre es ja vielleicht nur noch halb so schön. 

Christian Wagner

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