FaceBook

Work & Travel, Entwicklungshilfe im Urlaub  

Kürzlich konnte ich auf der Seite vom Fair Unterwegs einen kritischen Artikel über Freiwilligentourismus lesen.  Auch wenn ich nicht mit aller Kritik einverstanden bin, so bin ich doch auf einige bemerkenswerte Aussagen gestossen. So wird geschrieben, dass Voluntourism letztlich nicht anderes sei, als eine Art rassistischer Voyeurismus.

 

Die Einstellung und Annahme der Teilnehmer sei in der Regel,  dass sie meinen, sie könnten ohne jegliche Qualifikation, „denen da unten“ helfen. Schliesslich kommen sie von weit her, aus einer Industrienation und werden den unterentwickelten  Einheimischen sicher etwas beibringen können. Diese Einstellung bedient sich des Mythos vom edlen Wilden, der arm aber glücklich den Fremden mit offenen Armen empfängt, schliesslich ist er ja  kein Tourist. Das man Ehrenamt und Urlaub sinnvoll miteinander verbinden kann sei gar nicht möglich. Im schlimmsten Fall entsteht sogar eine Anhäufung von Negativfaktoren wie sinnloses Engagement, geringer Komfort und hoher Preis.

Doch auch Lösungsansätze werden offeriert. Wer Urlaub in Entwicklungsländern macht, soll sich ein lokales Tourismus-Unternehmen suchen, dass professionelle Reisen mit ausgebildeten lokalen Fremdenführern anbietet. Auf diese Weise bleibt ein Grossteil des Geldes im Land und hilft der lokalen Wirtschaft. Diese Art des Reisens sei ehrlicher und man begegnet den Menschen im Gastland auf Augenhöhe. 

Weiter Infos  zum Thema auf www.fairunterwegs.org  

travelshop – basel

Christian Wagner

Garantiefonds

travelshop ist Teilnehmer im Garatiefonds der Schweizer Reisebranche

Folge uns auf

Wissen was in der Reisewelt passiert.
 Bleib informiert !

Partner / Mitglieder