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Neues Portal möchte das klassische Reisegeschäft auf den Kopf stellen.

Konnte bisher der Kunde aus einer Vielzahl von Ideen und Angeboten etwas Passendes auswählen, so soll der Konsument  in Zukunft seine eigenen Reiseideen auf diesem Portal einstellen und die sog. Touroperators sollen dann nach diesen Kundenwünschen ein Programm zusammenstellen.    Das bedeutet, bei diesem neuen Portal bestimmen die Kunden das Reiseprogramm und nicht die Veranstalter. Am 1. Juli ist in Grossbritannien dieser neuartige Reisedienstleister online gegangen. Das Londoner Unternehmen „Opentrips“ ist eine Art soziale Plattform, auf der Reisende aussergewöhnliche Reiseideen einstellen können; der Anbieter nennt als Beispiele einen Brotbackkurs in Aserbaidschan oder eine Kalifornientour mit Fokus auf die Architektur der 50er-Jahre – also Angebote, die selbst bei Nischenanbietern nur schwer oder gar nicht zu finden sind. Sobald sich eine genug grosse Gruppe für eine solche Reise gefunden hat, bietet Opentrips den Veranstaltern die Möglichkeit, für die Gruppe ein massgeschneidertes Angebot zu formulieren. «So bekommen die Nutzer genau die Reise, die sie sich gewünscht haben, und Reiseunternehmen erlangen Zugriff auf ganz neue Zielgruppen».
Der ganze Prozess findet auf opentrips.co.uk statt und soll zu Beginn vor allem von Briten, Deutschen, Schweizer und Franzosen genutzt werden.
Für uns ist dies ein typisches Produkt, der digital native generation, die vor lauter „online“ schlicht nicht mehr weiss,  dass es Reisebüros  gibt, die exakt darauf spezialisiert sind auch sehr individuelle Kundenwünsche zu realisieren. Ausgefalle Reisewünsche sind keine Erfindung von heute,  die gab es schon immer und zu jeder Zeit.  Allerdings ist die Reisebürolandschaft in vielen Ländern heute so stark ausgedünnt, dass man nun wieder nach den Spezialisten ruft.  In der Schweiz ist die Situation zum Glück etwas besser als im europäischen Ausland, was wohl damit zusammen hängt,  dass gerade der Schweizer schon immer bevorzugt individuell unterwegs war. Ob man seine Reise dann lieber als Gruppentour bucht ist wohl ein Trugschluss der branchenfremden Informatiker, denn unsere Erfahrung belegt genau das Gegenteil. Individualreisende meiden die Reisegruppe und reisen bevorzugt allein oder zu zweit.  
travelshop –basel
Christian Wagner 

 

 

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