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17.10.2018. Die zypriotische Airline hat ihren Betrieb eingestellt. Für viele Schweizer müssen nun schleunigst Alternativen gefunden werden. Der Lowcost Carrier hat angekündigt, dass sämtliche Flüge mit sofortiger Wirkung und auf unbestimmte Zeit stillgelegt werden.

Passagiere mit nicht ab geflogenen Tickets sollten sich nicht an die Flughäfen begeben, da keine Flüge mehr stattfänden und kein Personal anzutreffen sei (…). Für Ticketrückerstattungen solle man sich an Reisebüros oder Kreditkartenunternehmen wenden.

Cobalt Air
Am härtesten betroffen ist Hotelplan Suisse mit einem Direktvertrag mit Cobalt. Auf Anfrage erklärt Hotelplan Suisse Sprecherin Prisca Huguenindit-Lenoir, dass es nun gelte, für 1294 Kunden, welche zwischen dem 19. Okt. und 18. Nov. auf Cobalt-Flügen nach Zypern gebucht waren, Alternativlösungen zu finden. Betroffen sind 13 Rotationen ab Zürich und Genf. Wer einen Nur-Flug gebucht hat, könnte sich mit Zusatzkosten konfrontiert sehen. Auf Hotelplan kommt auf jeden Fall eine Herkulesaufgabe zu. Cobalt Air hat rund 200 Angestellte - diese sollen Priorität geniessen im Konkursverfahren. Offenbar soll Cobalt Air lediglich über 15 Mio. Dollar in Cash verfügen. Die 6 Flugzeuge – 2 Airbus 319 (144 Sitze) und 4 Airbus 320 (156 Sitze) sind im Besitz einer amerikanischen Leasinggesellschaft. Anfangs dieses Monats waren zwei Flugzeuge schon temporär gegroundet, weil Zahlungen ausblieben. Die Ankündigung kam dennoch ohne Vorwarnung und noch ist nicht bekannt, wie viele Passagiere vom jüngsten Airline-Grounding betroffen sind. Offenbar waren Diskussionen mit einem «europäischen Investor» gescheitert. Die Begründung und das Vorgehen erinnert stark an das Grounding der schweizerischen Skywork Airlines (…).Wie es nun aber in der zypriotischen Luftfahrt weitergeht, ist noch völlig unklar.


Skywork Airlines ist pleite: 29.08.2018
11'000 Passagiere und 120 Angestellte und der Flugplatz Bern stehen wegen des Groundings von Skywork vor einem Scherbenhaufen. Und auch der Bund muss sich nach einer neuen Lösung umschauen. Der Flugplatz Bern-Belp hat seinen Hauptkunden verloren: Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Skywork ist pleite. Sie stellte am Mittwochabend den Betrieb definitiv ein. Betroffen sind über 100 Angestellte und 11‘000 Passagiere. Gemäss der Medienmitteilung des Unternehmens erfuhren die Mitarbeiter offenbar erst nach der Beendigung des Flugbetriebs am Mittwochabend offiziell vom Grounding – «aus Sicherheitsüberlegungen».

Nach gescheiterten Verhandlungen mit einem möglichen Partner seien die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht mehr gegeben, den Betrieb weiterzuführen, teilte das Unternehmen mit. Skywork gab die Betriebsbewilligung freiwillig an das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zurück. Die Firma müsse wegen Überschuldung den Konkursrichter benachrichtigen. Die weiteren Schritte lägen nun beim Richter. Somit bleiben Tausende Passagiere mit wertlosen Tickets.


Belair ist insolvent – 15.8.2018
Immer wieder war der Start der neuen BELAIR ver- schoben worden, nun meldet die Firma Insolvenz an. Der VR der Fluggesellschaft Belair Airlines hat am Mittwochnachmittag per Pressemitteilung ver- kündet, noch in dieser Woche eine Insolvenzerklärung abzugeben. Der Hauptgrund laut Belair sei, dass ein potenzieller Investor die Gespräche abgebrochen hätte. Eine neue Betriebsgenehmigung durch das BAZL wurde daher verweigert.

Die Flieger der Belair sind am Mittwochmorgen am Boden geblieben. Die 285 Belair-Mitarbeiter haben Angst um ihre Jobs. Es droht das baldige Aus der traditionsreichen Schweizer Fluglinie. Am Mittwoch konnte Belair nicht fliegen, die Piloten haben sich nicht ins Cockpit gesetzt und dies nicht aus Protest. «Piloten, die unter Existenzangst leiden, können eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellen », erklärt Thomas Steffen, Sprecher bei der Pilotenvereinigung Aeropers das Vorgehen. Aus Kostengründen will die angeschlagene und defizitäre Air Berlin, die Belair seit 2009 besitzt, die Touristenflüge von Niki durchführen lassen (…). Ironie dieser Geschichte ist, dass Belair in der Air Berlin-Gruppe der einzig rentable Teil ist. Sollte sie vom Himmel verschwinden, würde der Schweizer Luftfahrtgeschichte ein weiteres trauriges Kapitel hinzugefügt.

Niki Grounding, 200 Schweizer betroffen: 14.12.17
Niki stellt ihren Flugbetrieb ein! Nach dem geplatzten Deal mit Lufthansa hat die Air Berlin Tochter den Flugbetrieb eingestellt. Schweizer Veranstalter arbeiten mit Hochdruck an Alternativen. Nach dem Aus der Ferienfluglinie richten sich die Bemühungen darauf, die Fluggäste der Airline nach Hause zu bringen. In den kommenden zwei Wochen müssen Plätze für bis 10'000 Passagierem organisiert wer- den, die derzeit im Ausland sind. Nach Air Berlin ist ist nun auch die österreichische NIKI insolvent und stellt den Flugbetrieb ein. Diese Nachricht kommt überraschend und hat prekäre Auswirkungen für Tausende Fluggäste. Was wird aus ihren gebuchten Flügen?

 

Darwin Airline ist gegroundet: 28.11.2017
Das BAZL hat die Betriebsbewilligung per so- fort entzogen. Die Tessiner Regionalfluggesellschaft, die heute unter Adria Airways Switzerland betrieben wird, darf ab sofort keine gewerbsmässigen Linienflüge mehr durchführen. Die Betriebsbewilligung sei aufgrund des Gesuchs um Nachlassstundung am 28.11. mit sofortiger Wirkung entzogen worden.

Damit bleiben die Flugzeuge am Boden. Die Webseite ist zwar noch aktiv; Flüge sind aber nicht mehr buch- bar - verwiesen wird auf eine temporäre Wegnahme der Betriebslizenz und dass Darwin/Adria daran sei, alles in Gang zu setzen, um den Flugbetrieb möglichst schnell wieder aufnehmen zu können. Tragisch: Es ist erst etwas mehr als zwei Jahre her, als mit grossem Getöse Etihad Airways als neuer Partner und 33% Aktionär präsentiert wurde und eine Saab 2000 mit der Aufschrift Etihad Regional neben einem Etihad-Grossraumflugzeug zu sehen war. Seit dem Ausstieg von Etihad und der Übernahme der Anteile durch 4K-Invest ging es nur noch abwärts, was in der Nachlassstundung kulminierte und zum Entzug der Betriebsbewilligung führte.

Monarch - 110'000 Passagiere gegroundet: 2.10.17
Die fünfgrösste britische Fluggesellschaft, die Monarch Airlines, hat den Flugbetrieb per so- fort eingestellt. Die Fluggesellschaft Monarch Airlines stellte am Montag den Betrieb ein. Sie operierte von 5 Standorten in Grossbritannien aus, darunter der Londoner Flughafen Gatwick. Die britische Fluggesellschaft Monarch ist insolvent. Die Luftfahrtbehörde CAA sprach am Montag vom «grössten Scheitern einer Airline», das es in Grossbritannien je gegeben habe.

Alle Flüge der britischen Fluggesellschaft, wurden abgesagt. Davon betroffen sind 110'000 Passagiere, die sich z.Zt. noch im Ausland befinden. Genf ist nicht betroffen, da Monarch Genf nur im Winter anfliegt. Die freiwerdenden Slots wurden von anderen Fluggesellschaften übernommen. Die Airline hat am Montag- morgen überraschend ihren gesamten Flugbetrieb eingestellt. Sämtliche Flüge wurden abgesagt. Die briti- sche Regierung bat die Flugbehörde, andere Flüge für rund 110'000 Passagiere von Monarch im Ausland zu organisieren. Dies sei eine «beispiellose Situation». Weitere rund 300'000 Buchungen wurden storniert. Monarch-Kunden mit einem Ticket wurden aufgefordert, nicht zum Flughafen zu fahren. Die Regierung sprach von der grössten Rückholaktion in Friedenszeiten. Der Ferienflieger ist die fünftgrösste Fluggesellschaft Grossbritanniens. Monarch wurde 1968 gegründet und flog zuletzt über 40 Destinationen an.

Air Berlin ist pleite 15.8.2017
Deutschlands zweitgrösste Fluggesellschaft meldet Insolvenz an. Grossaktionär Etihad will die Airline finanziell nicht mehr unterstützen. Die Airline stell- te heute mitten in der Ferienzeit einen Insolvenzantrag, nachdem Grossaktionär Etihad ihr den Geld- hahn zugedreht hatte. Air Berlin ist für den Standort Zürich wichtig. Gemäss dem Geschäftsbericht des Flughafens kommt Air Berlin punkto Bedeutung an zweiter Stelle.

Vor Wochen landete die letzte AB Maschine. Jetzt werden in einer Auktion Flugzeugsitz und Schokoherzen versteigert. Gleichzeitig haben erste Kunden Post vom Insolvenzverwalter erhalten. Für Hunderttausende ist das Kapitel Air Berlin noch lange nicht beendet. Noch ist die Homepage der einst stolzen Fluglinie online, doch sie besteht nur aus einer Seite, ohne Möglichkeit zum Weiter- klicken. Wir möchten uns bei Ihnen für die langjährige Treue bedanken und verabschieden uns in gewohnter Weise mit den Worten „Tschüss, auf Wiedersehen und bye-bye“. Schluss, aus und vorbei? Mitnichten, denn es gibt mehr als 1 Million Gläubiger, die Überseetickets erworben hatten und nicht mehr befördert wurden!

 

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